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Archive for September 2008

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1770 in den dunklen, noch undurchdringlichen Wäldern Süddeutschlands. Es ist ein verregneter Spätsommerabend. Schon den ganzen Tag über hingen die Wolken tief über dem Land. Eine Kerze erhellt den dunklen Raum. Dein Blick fällt durch das Fenster in die Weite des Landes. Du siehst die Bergkämme, dunkle Wälder, undurchdringliche Schluchten, am Horizont ein paar Felder. Es ist Abend. Dämmerung. Draußen flüstert der Wind in den Bäumen. Irgendetwas sagt Dir das Du nach da draußen musst.
Eine innere Stimme Die immer wieder zu Dir spricht… Komm zu mir, komm zu mir… In einem Mantel gehüllt verlässt Du schließlich das Schloss. Nur eine Laterne in der Hand. Hier draußen in den Wäldern überkommt Dich Unwohlsein. Der Wald scheint tausend Augen zu haben. Und zwei davon beobachten Dich die ganze Zeit .Schon als Du dich noch im Zimmer befandest. Sie leuchten seltsam und hell in dieser Nacht. So wie die Augen eines Wolfes. Es sind die Augen deines Herren. Du bist die Geliebte eines Vampirs, einer Kreatur der Nacht, eines Wanderers in der Zeit. Da hörst du hinter Dir eine Stimme. Du drehst Dich um. Komm Geliebte ich habe auf Dich gewartet. © Alle Rechte vorbehalten.

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Der Mond steht am dunklen Firmament von einem hellen Hof umgeben. Ein leiser Wind lässt das Herbstlaub in den Zweigen der alten Bäume rascheln. Eine kalte Herbstnacht in der die Sterne in der Weite des Nachthimmels millionenfach funkeln. Da ein Grab. Wilder Efeu rankt über den Stein. Zwei Augen so hell wie die eines Wolfes spähen in die Weite der Ewigkeit. Betörend so steht sie am Ort des Todes. Ihre Haut so weiß wie Schnee, ihre langen Haare, die zu Zöpfen gebunden fallen über ihren Nacken, ein schwarzes Kleid sanft ihre Hüfte umspielt.
Sehnsucht liegt in den toten Augen, in denen kein Leben mehr. Sanft küsst sie eine Rose auf die eine Träne aus diesen Augen fällt. Da plötzlich ein Mann hinter ihr steht. Er beobachtete die Schöne im Mondenschein, wie schon so oft zuvor in manch dunkler Nacht. Seine Schönheit zog ihn an. Und sein Herz entflammte für sie. Doch etwas ist anders in dieser Nacht. Langsam kommt sie ihm entgegen . Ihre Zunge berührt seine Lippen. Ihre Hände streicheln sein Gesicht, ein Bein gleitet an den seinen auf. Wie heiß ihr Atem, wie sinnlich ihre Augen die seinen durchdringen. Alles scheint still. So still. Für einen Moment fühlt sich der Beobachter in ihren Armen ganz geborgen. © Alle Rechte vorbehalten.

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1720 irgendwo an der bretonischen Küste. Ein kleines Fischerdorf in einer eisigen Winternacht. Der Wind pfeift über den Klippen und der Vollmond scheint über der Sturmgepeitschten See. Der Frost klirrt in der Luft und Schneestürme fegen über das Land. In der kleinen Kneipe herrscht eine gemütliche Atmosphäre. Das Feuer prasselt im Kamin und Einheimische wie weit gereiste Kaufleute ergeben sich in ausgelassener Stimmung dem Speis und Trunk. Nur ein Gast fällt Dir in einer abgeschiedenen Ecke sitzend auf. Er wirkt erhaben und stolz, doch scheint er nicht hier zu sein. Er wirkt leblos und kalt und doch strahlt aus ihm Wärme. Schließlich nach geraumer Zeit beschließt Du nach Haus zu gehen. Doch diese Augen gehen Dir nicht aus deinem Kopf. Diesen Fremden hast Du noch nie gesehen und doch spürst Du das Du ihm verfallen bist. Dein Weg führt Dich an den Klippen vorbei, da steht auf einmal der selbe Fremde aus der Kneipe an einem alten verwitterten Grabstein vor Dir. Der Sturm reißt an seinem Mantel und langsam erhebt er sein Gesicht und wendet seinen Blick von dem Grabstein zu Dir. Du schauderst. Seine Augen sind nun die eines Wolfes und er kommt auf Dich zu. Sie haben nichts mehr von einem Menschen. Ich habe Dich auserwählt hörst Du ihn sagen. Plötzlich reißt er dein Haupt an den Haaren nach hinten und umfasst deine Taille. Du siehst in diese Augen und alles kommt in dir zur Ruhe. Plötzlich stößt der Vampir seine Zähne in deinen Hals und Du weist Du wirst ihm nun auf Ewig gehören… © Alle Rechte vorbehalten

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